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Rechtliches

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Stand: 19. März 2026

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung der Website foresthub.ai, der darüber angebotenen Dienste der ForestHub GmbH sowie für B2B-Projektverträge, Entwicklungs- und Beratungsleistungen und SaaS-Subscriptions gegenüber Unternehmern (§§ 10–15).

ForestHub befindet sich aktuell in der Pre-Launch-Phase. Diese Nutzungsbedingungen können sich mit der Weiterentwicklung unserer Dienste ändern. Registrierte Nutzer werden über wesentliche Änderungen informiert.

1. Geltungsbereich

Diese Nutzungsbedingungen gelten für die Nutzung der Website foresthub.ai und der darüber zugänglichen Dienste. Mit der Nutzung der Website erklären Sie sich mit diesen Bedingungen einverstanden. Gesonderte Nutzungsbedingungen für die ForestHub-Plattform werden bei Registrierung vereinbart. Für Projektverträge, Entwicklungs- und Beratungsleistungen sowie SaaS-Subscriptions gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB gelten ergänzend die §§ 10 bis 15 dieser AGB. Bei Widersprüchen gehen die §§ 10 bis 15 den voranstehenden Regelungen vor.

2. Beta-Programm

Die Teilnahme am Beta-Programm ist freiwillig und begründet keinen Rechtsanspruch auf Zugang zur Plattform oder deren Funktionalitäten. ForestHub behält sich vor, die Teilnahme am Beta-Programm jederzeit und ohne Angabe von Gründen zu beenden oder das Programm insgesamt einzustellen.

3. Umfrage-Teilnahme

Die Teilnahme an Umfragen im Rahmen des Beta-Programms ist freiwillig. Die erhobenen Daten werden ausschließlich zur Produktentwicklung und Verbesserung unserer Dienste verwendet. Ein Anspruch auf Vergütung für die Teilnahme besteht nicht.

4. Pflichten des Nutzers

Bei der Nutzung der Website und der Formulare verpflichten Sie sich, wahrheitsgemäße und korrekte Angaben zu machen, die Website nicht missbräuchlich zu nutzen (insbesondere kein automatisiertes Auslesen, Scraping oder Überlasten der Systeme), keine rechtswidrigen Inhalte über die Formulare zu übermitteln und die geltenden Gesetze sowie die Rechte Dritter zu beachten.

5. Geistiges Eigentum

Alle Inhalte der Website (Texte, Grafiken, Design, Logos, Marke, Software) sind urheberrechtlich geschützt und Eigentum der ForestHub GmbH oder ihrer Lizenzgeber. Eine Vervielfältigung, Verbreitung oder sonstige Nutzung ohne schriftliche Zustimmung ist untersagt.

6. Haftungsbeschränkung

Die Inhalte dieser Website dienen der allgemeinen Information und werden ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität bereitgestellt. ForestHub GmbH haftet bei leicht fahrlässiger Verletzung unwesentlicher Vertragspflichten nicht. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) — also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf — ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei Übernahme einer Garantie sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.

7. Verfügbarkeit

Es besteht kein Anspruch auf ununterbrochene Verfügbarkeit der Website oder der angebotenen Dienste. ForestHub GmbH behält sich vor, die Website oder einzelne Funktionen jederzeit ohne Vorankündigung zu ändern, zu ergänzen, einzuschränken oder einzustellen — insbesondere zu Wartungszwecken oder zur Weiterentwicklung.

8. Datenschutz

Informationen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Informationen zu Cookies finden Sie in unserer Cookie-Richtlinie.

9. Änderungen dieser Nutzungsbedingungen

ForestHub GmbH behält sich vor, diese Nutzungsbedingungen jederzeit zu ändern. Änderungen werden auf dieser Seite veröffentlicht. Bei wesentlichen Änderungen werden registrierte Nutzer per E-Mail benachrichtigt. Die fortgesetzte Nutzung der Website nach Veröffentlichung der Änderungen gilt als Zustimmung.

10. Geltung für B2B-Projektverträge

Die nachfolgenden §§ 11 bis 15 gelten ergänzend für individuelle Projektverträge, Entwicklungs- und Beratungsleistungen sowie SaaS-Subscriptions, die die ForestHub GmbH gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB erbringt. Bei Widersprüchen gehen die §§ 11 bis 15 den allgemeinen Regelungen der §§ 1 bis 9 vor. Individuelle Vereinbarungen in einem gesonderten Vertrag (z. B. Leistungsbeschreibung, SLA, Auftragsverarbeitungsvertrag) haben Vorrang vor diesen AGB.

11. Angebot und Vertragsschluss

Angebote der ForestHub GmbH für Entwicklungs-, Beratungs- und Projektleistungen sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind. Verbindliche Angebote haben eine Bindungsfrist von vier (4) Wochen ab Zugang beim Empfänger. Der Vertrag kommt durch Annahme in Textform (§ 126b BGB) oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform; § 305b BGB (Vorrang der Individualabrede) bleibt unberührt. Der Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweils vereinbarten Leistungsbeschreibung.

12. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Alle Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer in der jeweils geltenden Höhe (derzeit 19 %). Rechnungen sind innerhalb von vierzehn (14) Tagen nach Zugang ohne Abzug fällig. Im Verzugsfall ist die ForestHub GmbH berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von neun (9) Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz gemäß § 288 Abs. 2 BGB zu verlangen; die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten. Bei Projekten mit einem Auftragsvolumen über 10.000 EUR netto können Abschlagszahlungen nach Meilensteinen vereinbart werden; Einzelheiten regelt die jeweilige Leistungsbeschreibung. Der Auftraggeber darf nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht kann nur wegen Gegenansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis geltend gemacht werden.

13. Software-Überlassung und Lizenzen

Im Rahmen von Projektverträgen oder SaaS-Subscriptions erhält der Auftraggeber ein einfaches (nicht-ausschließliches), nicht übertragbares Recht zur Nutzung der bereitgestellten Software im vertraglich vereinbarten Umfang. Sämtliche Urheber- und gewerblichen Schutzrechte an der Software, der Plattform und den Arbeitsergebnissen verbleiben bei der ForestHub GmbH, sofern nicht ausdrücklich abweichend vereinbart. Die ForestHub-Plattform folgt einem Open-Core-Modell: Community-Komponenten unterliegen der jeweils anwendbaren Open-Source-Lizenz (z. B. MIT, Apache 2.0); bei Widersprüchen geht die jeweilige Open-Source-Lizenz diesen AGB vor. Proprietäre Erweiterungen und SaaS-Dienste unterliegen ausschließlich diesen AGB und gegebenenfalls ergänzenden Lizenzbedingungen. Der Auftraggeber darf die Software nicht dekompilieren, disassemblieren oder anderweitig zurückentwickeln, es sei denn, dies ist nach §§ 69d, 69e UrhG zwingend gestattet. Eine Unterlizenzierung an Dritte ist ohne vorherige Zustimmung der ForestHub GmbH in Textform nicht gestattet.

14. Vertragsdauer und Kündigung

SaaS-Subscriptions haben eine Mindestvertragslaufzeit von einem (1) Jahr ab Aktivierung. Sie verlängern sich automatisch um jeweils ein (1) weiteres Jahr, sofern nicht eine Vertragspartei mit einer Frist von einem (1) Monat zum Ende der jeweiligen Laufzeit in Textform kündigt. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn eine Vertragspartei wesentliche Vertragspflichten trotz Abmahnung und angemessener Nachfrist nicht erfüllt oder ein Insolvenzverfahren über das Vermögen einer Vertragspartei eröffnet oder mangels Masse abgelehnt wird. Bei Beendigung des Vertrags stellt die ForestHub GmbH dem Auftraggeber seine Daten in einem gängigen Format zum Export bereit, sofern dies technisch möglich und vertraglich nicht abweichend geregelt ist. Bereits gezahlte Vergütung für die laufende Vertragsperiode wird bei ordentlicher Kündigung nicht erstattet.

15. Verjährung

Schadensersatzansprüche des Auftraggebers verjähren — soweit gesetzlich zulässig — innerhalb eines (1) Jahres ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Dies gilt nicht für Ansprüche aus vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten, für Ansprüche wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz. Für diese Ansprüche gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.

16. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB ist Stuttgart, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist (§ 38 Abs. 1 ZPO). Gegenüber Verbrauchern gilt der gesetzliche Gerichtsstand. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.

Diese AGB sind eine Übergangslösung für die Pre-Launch-Phase. Vor Produktivbetrieb kostenpflichtiger Dienste wird eine anwaltliche Prüfung empfohlen.